Hochtouren

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    Eiger – Mittellegigrat Eiger – Mittellegigrat

    Eiger – Mittellegigrat

Eiger – Mittellegigrat

Die Überschreitung des Eigers über den Mittellegigrat und die Eigerjöcher bis zur Mönchsjochhütte gehört zu den begeisterndsten Hochtouren der Alpen. Es handelt sich hierbei um eine besonderes eindrucksvolle Tour auf einem luftigen Grat, der die wilde Gletscherwelt des Berner Oberlands von den grünen Almwiesen um Grindelwald und Wengen trennt. Von der Mittellegihütte (3550 m) starten wir im Schein der Strinlampe entlang des luftigen Felsgrates. Die ersten Kletterstellen meistern wir noch in der Dämmerung. Bevor wir die Fixseile am großen Turm erreichen, erleben wir einen fantastischen Sonnenaufgang. Die Kletterei am großen Turm ist trotz der Fixseile anstrengend und fordert entlang der schmalen Gratschneide höchste Konzentration. Nach dem großen Turm balancieren wir entlang der steil abfallenden Nordwand, auf einer messerscharfen Firnschneide, zum exponierten Gipfel. Nach einem anerkennenden Händedruck schweift unser Blick über die grünen Almwiesen um Grindelwald und Wengen und die wilde Gletscherwelt des Berner Oberlandes. Dazwischen der messerscharfe Mittellegigrat. Ein berauschendes Gipfelpanorama. Vom Gipfel steigen wir vorerst über leichteres Klettergelände in das nördliche Eigerjoch. Von hier überklettern wir den zackigen Verbindungsart zum südlichen Eigerjoch. Die Schlüsselstelle befindest sich kurz unter dem höchsten Feslturm und wird mit einem luftigen Schritt nach rechts überwunden. Der restliche Teil der Tour führt uns über Gletscherfirn unter dem Mönch vorbei zur gleichnamigen Mönchsjochhütte. Dort wird man wieder von der Zivilisation eingeholt und gelangt über einen Trampelpfad zum Jungfraujoch, um mit der Bahn wieder nach Grindelwald zurückzukehren.

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    Piz Roseg – Mächtiger Gletscherberg in der Bernina Piz Roseg – Mächtiger Gletscherberg in der Bernina

    Piz Roseg – Mächtiger Gletscherberg in der Bernina

Piz Roseg – Mächtiger Gletscherberg in der Bernina

Der Piz Roseg (3.918m) ist ein markant freistehender Berg in der Berninagruppe. Seine Flanken fallen steil in das Roseg-Tal ab. Besonders beeindruckend ist die Nordostflanke, die mit ihren mächtigen Hängegletschern auch erfahrenen Bergsteigern Respekt einflößt. Auf der anderen Seite des Berges fällt die Westwand steil zum Roseg-Gletscher ab. Durch diese Flanke führt der sogenannte „Alte Normalweg“. Während im Spätsommer der Aufstieg über diese Route oft steinschlaggefährdet ist, findet man vor allem zu Beginn der Hochtourensaison oft gute Bedingungen. In der dunklen Nacht brechen wir am frühen Morgen von der Coaz-Hütte auf. Unserer Stirnlampen weisen  uns den Weg durch den zerklüfteten Roseg-Gletscher, den wir in seiner gesamten Breite überqueren bis wir in der morgendlichen Dämmerung unter der steilen Westflanke des Piz Roseg stehen. Der erste Felsriegel wird durch eine schmale Rinne überwunden, die uns direkt auf die steile Gletscherflanke inmitten der mächtigen Westwand führt. Durch eine weitere Rinne gelangen wir auf das obere Gletscherplateau. Der weitere Anstieg verläuft gemeinsam mit dem oberen Teil des Anstieges über den Eselsgrat und fordert nochmals eine gute Portion Ausdauer. Der markante Gipfel belohnt uns mit einer phantastischen Rundsicht auf die Berge der Berninagruppe. Auch die Berge des Bergell und der Ortler-Gruppe sind gut erkennbar. Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute und verlangt nochmals volle Konzentration, um über die vielen Steilstufen sowie den zerklüfteten Roseg-Gletscher wieder zur Coaz-Hütte zu gelangen. Vom Roseg-Tal kann der markant freistehende Berg nochmals in seiner vollen Größe bewundert werden. Ein unvergesslicher Eindruck. Das Wissen heute ganz oben gestanden zu haben erfüllt uns mit unbeschreiblicher Freude.

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    Cevedale – Hochtour in der Ortlergruppe Cevedale – Hochtour in der Ortlergruppe

    Cevedale – Hochtour in der Ortlergruppe

Cevedale – Hochtour in der Ortlergruppe

Cevedale (3796m) Normalweg (F+) – Bedeutende Hochtour in der Ortlergruppe. Der Cevedale ist ein besonders prächtiger Gletscherberg. Mit seiner Gipfelhöhe überragt er sogar die Wildspitze. Das Gipfelpanorama ist geradezu überwältigend. Wenn man den Gipfel auf der Karte betrachtet, so erkennt man, dass alle seine Anstiege über weite Gletscher führen. Kaum zu glauben, dass vor allem der Normalweg vom Rifugio Casati wie geschaffen ist, um etwas weniger erfahrene Bergsteiger für eine Hochtour zu begeistern. Mit der richtigen Aufstiegsspur können die Spaltenzonengeschickt umgangen werden und auch der steile Gipfelhang kann unter Anwendung der richtigen Seiltechnik sicher gemeistert werden.

  • M. Blanc Tacul
    Mont Blanc du Tacul Nordwand – Chèré Couloir Mont Blanc du Tacul Nordwand – Chèré Couloir

    Mont Blanc du Tacul Nordwand – Chèré Couloir

Mont Blanc du Tacul Nordwand – Chèré Couloir

Steile, gut erreichbare Nordwand im Montblanc-Gebiet. Wer kennt den „Triangel du Tacul“ nicht? Die Nordwand des „Mont Blanc du Tacul“ präsentiert sich in beeindruckenster Weise jedem Bergsteiger, der nach der gemütlichen Auffahrt mit der Aguilles-du-Midi-Seilbahn auf die Aussichtsplattform der Bergstation tritt. Die Wand, die sich in rotem mit Eis durchzogen Granit zeigt, ist fas das ganze Jahr zu machen und ist mit der Seilbahn sehr gut erreichbar. Im rechten Teil der Nordwand führt das „Chèré Couloir“ zum Gipfel des „Triangel du Tacul“. Mit sechs Seillängen und zwei Passagen mit einer Steilheit von etwa 80 Grad verlangt diese Nordwand vom Bergsteiger eine gute Eisklettertechnik.   

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    Aguille de Pelerins (Mont-Blanc) – Beyond good and evil Aguille de Pelerins (Mont-Blanc) – Beyond good and evil

    Aguille de Pelerins (Mont-Blanc) – Beyond good and evil

Aguille de Pelerins (Mont-Blanc) – Beyond good and evil

Beyond good and evil (5+,5c,A1/A2) – Schwierige Eis- und Mixedroute…